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Wienerberg-CityDas einstige Vorzeigeprojekt der SPÖ-Stadtregierung sei von zahllosen Baumängeln gekennzeichnet

Visualisierung: APA

Wien – Die Beschwerden der Anrainer der Favoritener Wienerberg-City werden lauter, die Stadt werde leiser, kritisierte Wiener FP-Klubobmann Eduard Schock. Das einstige Vorzeigeprojekt der SPÖ-Stadtregierung sei von zahllosen Baumängeln gekennzeichnet, sagte er und zählte auf: Es gebe keinen eigenen Kinderspielplatz und das öffentliche Verkehrsnetz sei schwach ausgebaut. Wegen Baumängeln können bestimmte Bauteile nicht benutzt werden, darunter auch der Skyloop, eine verglaste Brücke zwischen den Bauten oder auch der Wellness- und Schwimmbadbereich.

Die Wienerberg-City wird die FPÖ in Form einer "dringlichen Anfrage" an Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) im Gemeinderat am Freitag zum Thema machen. Schock forderte noch, die SPÖ solle bei Rothneusiedl aus den Fehlern lernen.

"Unsere Aufgabe ist, die Mieter zu unterstützen, so es wirklich Probleme geben sollte", sagte eine Sprecherin von Ludwig. Doch von den angesprochenen Mängeln will sich das Büro Ludwig selbst ein Bild machen, Näheres dazu gebe es am Donnerstag, versicherte sie. Hauptansprechpartner dafür seien aber die Bauträger. Die ÖVP bescheinigte der FP Unglaubwürdigkeit, denn bei Rothneusiedl würde die FPÖ die SPÖ noch unterstützen. (mil, DER STANDARD Printausgabe 1.3.2007)