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Der Herr Präsident, Stephan Sticher.

Foto: APA/Oberlaender
Graz - Trotz aller finanziellen Turbulenzen hat der österreichische Fußball-Bundesligist GAK laut Klub-Präsident Stephan Sticher seinen Lizenzantrag für die kommende Saison abgegeben - wohlwissend, dass ein Scheitern in erster Instanz wohl vorprogrammiert ist. "Wir gehen schon davon aus, dass uns vorläufig die Spielgenehmigung nicht erteilt wird", erklärte Sticher, dessen Klub am Freitag den Konkursantrag einbringen wird und mit einem Zwangsausgleich bis 18. April spekuliert.

Die Lizenz-Entscheidung durch den Senat 5 in erster Instanz fällt am 30. April, die Unterlagen müssen aber bis 15. März abgegeben werden. Daher konzentrieren sich die Hoffnungen des GAK auf das Protestkomitee, wo er bis 10. Mai Einspruch gegen die verwehrte Spielgenehmigung Rekurs einlegen könnte.

Das Gremium fällt bis 15. Mai ein Urteil. Sollte auch dieses negativ ausfallen, besteht noch die Möglichkeit, innerhalb von sieben Tagen nach Zustellung des Protestkomitee-Bescheides vor dem Ständigen Neutralen Schiedsgericht zu klagen, das bis 31. Mai eine endgültige Entscheidung trifft.(APA)