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Foto: AP/FERNANDO BUSTAMANTE
Johannesburg - Die Vereinten Nationen (UN) haben am Donnerstag vor den Folgen von Dürre und Überschwemmungen im südlichen Afrika gewarnt. In einer Erklärung äußerten sich Vertreter des Welternährungsprogramms (WFP) besorgt darüber, dass bereits Tausende Hektar Ernteflächen in der Region zerstört worden seien.

Aussichtslose Lage

"Alles deutet darauf hin, dass das südliche Afrika auf ein weiteres Jahr mit kritischer Lebensmittelknappheit zusteuert", sagte WFP-Regionaldirektor Amir Abdulla. In einigen Gebieten sei die Lage bereits aussichtslos. Rund 4,5 Millionen Menschen werden WFP-Schätzungen zufolge demnächst auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen sein.

Vor allem Swasiland steuere nach mehreren Jahren schlechter Ernten auf die schlimmste Lebensmittelkrise seit 25 Jahren zu. Auch Südafrika sei mit seiner mageren Ernte kaum in der Lage, genügend von dem Grundnahrungsmittel Mais anzubieten. Derzeit leiden viele Länder an Überschwemmungen: Betroffen sind vor allem Teile Angolas, Mosambiks, Namibias, Sambias und Madagaskars. (APA/dpa)