Bild nicht mehr verfügbar.

Nachwuchs

Thailand feiert ein neu geborenes 100-Kilogramm-Baby - den ersten Elefanten, der in dem Land nach künstlicher Befruchtung geboren wurde. Das Elefantenschutzzentrum in Lampang wolle durch künstliche Befruchtung unter anderem den Gen-Pool der thailändischen Elefanten vergrößern. Die Stiftung "Freunde des thailändischen Elefanten" war nicht begeistert. Sie befürchtet, dass künftig in der Wildnis geborene Elefanten als "künstlich gezeugt" deklariert werden könnten, um eine Ausfuhrgenehmigung zu erhalten.

Foto: APA/EPA/Thai Elephant Conservation Centre

Bild nicht mehr verfügbar.

Evolution

Auf den ersten Blick sieht das gelbe Ding wie ein entwicklungsfähiges Kinderspielzeug aus: Neun gelbe Plastikwürfel, an denen vier Beinchen festgemacht sind. Für ein Kinderspielzeug ist das Innenleben des Roboter-Lurchis freilich etwas komplex: Es besteht nämlich aus der Nachbildung des Nervensystems eines lebenden Salamanders. Der Roboter kann schwimmen und rennen und könnte so ein Rätsel der Evolution lösen, nämlich den Landgang der Meerestiere vor 400 Millionen Jahren.

Weiterlesen

Foto: AP/Biologically Inspired Robotics Group, EPFL, A. Herzog

Bild nicht mehr verfügbar.

Start

Mit dem Start einer unbemannten Atlas 5-Rakete von Cape Canaveral in Florida wurde die jüngste US-Mission "Orbital Express" eingeleitet. Damit beginnt ein drei Monate dauernder Feldversuch für den Prototyp eines Roboters, der künftig Satelliten auftanken, nachrüsten und reparieren können soll.

Weiterlesen

Foto: APA/EPA/Gary I Rothstein

Bild nicht mehr verfügbar.

Überraschung

Der seit 139 Jahren als ausgestorben gegoltene Großschnabel-Rohrsänger ist in Thailand zufällig wiederentdeckt worden - bei einer Beringungsaktion im Rieselfeld einer Kläranlage. Das eher unscheinbare Tier (Acrocephalus orinus) war ForscherInnen seit jeher nicht sonderlich gut bekannt: Nur ein Exemplar wurde 1867 im Sutlej-Tal in der indischen Region Himachal Pradesh gefangen.

Weiterlesen

Foto: APA/EPA/Philip Round The Wetland Trust

Bild nicht mehr verfügbar.

Mexiko

Bei Ausgrabungen im Bundesstaat Chiapas wurde dieses Fossil gefunden. Nach Angaben des Geologen Francisco Javier Vega Vera der Universidad Nacional Autonoma de Mexico (UNAM) ist es - mit einem Alter von rund 110 Millionen Jahren - das älteste Heuschreckenfossil der Welt, zudem sei es das erste in Amerika gefundene Heuschreckenfossil.

Foto: APA/EPA

Bild nicht mehr verfügbar.

Das Objekt

Vergangene Woche schlug dieses Objekt noch unbekannter Herkunft in ein Wohnhaus in Bloomington im US-Bundesstaat Illinois ein. ForscherInnen der Illinois State University halten es für wahrscheinlich, dass es sich bei dem grau-metallischen Objekt von der Größe einer Faust um einen Meteoriten handelt. Dies wird nun geprüft.

Foto: AP/The Pantagraph, David Proeber

Bild nicht mehr verfügbar.

Debatte

Britische Forscher stützen laut einem Zeitungsbericht die These, dass der Renaissance-Künstler Raffael (1483-1520) ein Ölbild quasi als Vorstudie seiner berühmten "Sixtinischen Madonna" (auf dem Foto zu sehen) gemalt hat. Das kreisrunde Bild, das nur den Oberkörper der Madonna mit dem Kind zeigt und einem britischen Sammler gehört, mute wie ein ausgeschnittenes Detail des seit mehr als 250 Jahren in Dresden befindlichen Gemäldes an.

Weiterlesen

Foto: AP/Matthias Rietschel

Bild nicht mehr verfügbar.

Überprüfung

Länger als ursprünglich geplant bleibt die NASA-Raumfähre "Atlantis" auf der Erde. Sieben Stunden lang rollte das Space Shuttle zurück zum Hangar, nachdem ein Hagelsturm zahlreiche Dellen in den Außentank geschlagen hatte. Indessen sind die Arbeiten am Außentank im Gange. Auf dem Foto wird die rote Farbe, mit deren Hilfe Risse und Druckstellen besser sichtbar gemacht werden sollten, wieder vorsichtig entfernt.

Link zur NASA

Foto: APA/EPA/NASA

Gelöstes Rätsel

Die "glorreichen Sieben" sind eine Sammlung junger Neutronensterne, deren Oberfläche so heiß ist, dass sie im Röntgenbereich strahlen. Um den hellsten Vertreter der Gruppe, RXJ1856 (s. Pfeil), wurde jahrelang gerätselt, seine Rotationsgeschwindigkeit konnte nicht ermittelt werden. Sein Verhalten hatte gar vermuten lassen, es könne sich um einen Quarkstern handeln, bei dem durch die Gravitation die Atomkerne zerstört wurden. Dank des Röntgenteleskops XMM-Newton gelang nun, bei RXJ1856 eine Pulsation von sieben Sekunden festzustellen und einen verblüffenden Radius von unter zehn Kilometern. Die Diskussion um Quark- oder Neutronenstern ist jedenfalls neu eröffnet.

Link zur Esa

Foto: ESO/VLT

Bild nicht mehr verfügbar.

Selbsteinschätzung

Was bisher nur bei uns Menschen und unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, nachgewiesen wurde - nämlich die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung - ist allem Anschein nach auch bei Ratten vorhanden. In einem Versuch zeigte sich, dass die Nagetiere wissen, was sie nicht wissen.

Weiterlesen

Foto: APA/dpa/Ronald Wittek

Bild nicht mehr verfügbar.

Blick

ForscherInnen des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg (Deutschland) haben ein hoch aufgelöstes, dreidimensionales Bild vom Inneren einer Hefezelle aufgenommen. Sichtbar sind der große Zellkern in der Mitte und viele kleine, darum verteilte Zellbestandteile. Die feinen grünen Fäden stellen das Zellskelett dar.

Weiterlesen

Foto: APA/dpa/Johanna Höög/EMBL

Bild nicht mehr verfügbar.

China

Nach dem achtbeinigen Frosch wurde im Reich der Mitte erneut ein unübliches Tier gemeldet. Das kürzlich geborene Ferkel kam mit einem Kopf, zwei Schnauzen, zwei Nasen sowie drei Augen auf die Welt. In lokalen Medien zitierte Experten und Expertinnen sprechen von einer genetischen Mutation.

Foto: REUTERS/China Daily

Bild nicht mehr verfügbar.

Roter Planet

Der NASA-Marsrover "Opportunity" hatte am Boden des Meridiani Planum südlich des Äquators große Mengen an mineralischem Salz entdeckt. Die zunächst favorisierte Erklärung dafür: Früher war die Region von einem Meer oder einer größeren Anzahl von Seen bedeckt. Nun wurde jedoch eine alternative Erklärung für die Salzanhäufung formuliert: Das Wasser kam aus dem Untergrund.

Weiterlesen

Foto: REUTERS/NASA/JPL/US Geological Survey

Bild nicht mehr verfügbar.

Kolumbien

Im Zuge von Bauarbeiten in Palmira wurden Fragmente menschlicher Knochen entdeckt. Sonia Blanco vom Scientific Institute of Valle (INCIVA) zufolge ist es eine rund 2.000 Jahre alte Grabstätte.

Foto: APA/EPA/Carlos Ortega

Stellare Explosionen

Wie Galex, ein Satellit der NASA zur Beobachtung von Galaxien im ultravioletten Bereich des elektromagnetischen Spektrums, nun herausgefunden hat, können bestimmte Doppelsternsysteme in große Explosionen ausbrechen und danach weiter kleinere Ausbrüche zeigen. Damit wird eine 20 Jahre alte Theorie unterstützt, dass diese Systeme schließlich beide Explosionsarten durchmachen - eher als nur die eine oder andere Art. Die neuen Bilder implizieren einen Zyklus zwischen den zwei Explosionsarten: alle paar Wochen eine Art "Schluckauf" mit kleinen Schüben bis zum nächsten großen Ausbruch rund 10.000 Jahre später.

Link zur Galex-Seite

Bild: NASA/JPL-Caltech/Tim Pyle (SSC)

Bild nicht mehr verfügbar.

Antarktis

Das Schiff "HMS Endurance" der britischen Royal Navy patroulliert in antarktischen Gewässern, unterstützt aber auch die Ausführung wissenschaftlicher Forschungsprogramme. Neben Kartierungsaufgaben wird derzeit die Produktion der neuen BBC-Serie zum "Frozen Planet" unterstützt. Die Aufnahme vom Schiff wurde Ende Februar gemacht.

Foto: Royal Navy via Getty Images

Bild nicht mehr verfügbar.

Deutschland

In der Nähe von Oberröblingen (Sachsen-Anhalt) wurde ein rund 7.000 Jahre alter so genannter Wohnhügel entdeckt. Der Hügel sei im Laufe der Jahrhunderte beim Zerfall von Wohnungen entstanden und bestehe beispielsweise aus Lehmresten, so der Archäologe Robert Ganslmeier. Die Archäologen fanden auch eine 3.000 Jahre alte Opferstelle. "Wir fanden zwei geköpfte Jugendliche ohne Köpfe, daneben lag das zerstückelte Skelett eines Pferdes, bei dem der Schädel und die Hinterläufe fehlten sowie die Reste eines Kalbes und einen Hundeschädel", sagte Ganslmeier.

Weiterlesen

Foto: APA/EPA/Waltraud Grubitzsch

Bild nicht mehr verfügbar.

Schau

Mit dem Bild einer jungen Todesotter in Sydneys "Wildlife World" verabschieden wir uns für diese Woche. Ihr Gift zählt zu den stärksten Schlangengiften überhaupt. (red)

Foto: Ian Waldie/Getty Images