Innsbruck - Martin Höllwarth bereut seine verbalen Entgleisungen und sucht das Gespräch mit dem ÖSV. Der 32-jährige Tiroler, der vom ÖSV für die Bewerbe in Lillehammer und Oslo aus dem Team genommen wurde, gestand am Donnerstagabend gegenüber der APA seinen Fehler ein und hofft auf einen Konsens.

"Es ist ein Fehler gewesen und ich habe damit gegen die Regeln verstoßen. Am Dienstag wird es ein Gespräch mit dem Toni (Innauer/Anm.) geben", erklärte Höllwarth. Der dreifache Team-Weltmeister und vierfache Olympia-Medaillengewinner hatte mit dem neuen Co-Trainer Marc Nölke Differenzen gehabt, die er auch mit dem Deutschen selbst aussprechen möchte.

"Ich möchte in Planica schon wieder dabei sein. Marc und ich haben ein paar Sachen gehabt in diesem Winter, die gehören ausgeräumt. Ich bin überzeugt, dass das geht", so der zweifache Familienvater. Höllwarth denkt eigentlich trotz seiner demnächst 33 Jahre noch nicht ans Aufhören. "Vom Alter her ist das kein Problem für mich. Ich kann körperlich immer noch sehr gut mithalten." Sogar die Weltmeisterschaften 2009 in Liberec wollte der Team-Oldie nicht ausschließen. "Aber jetzt muss ich einmal das Gespräch abwarten, um zu sehen, was ich für Möglichkeiten habe", sagte Höllwarth. (APA)