Die ÖAK zu verlassen droht nach der Mediaprint auch Styria-Chef Horst Pirker in seiner "Kleinen Zeitung". Die Auflagenkontrolle müsse härter und "ehrlicher" werden. "Kronen Zeitung" und "Kurier" sowie die Verlegerin dieser Tageszeitungen, die Mediaprint, hatten am Donnerstag schriftlich ihren Austritt aus der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) erklärt. Grund für diesen "sorgfältig erwogenen Schritt" sei die massive Verwässerung der Qualitätskriterien der Auflagenkontrolle im Zusammenhang mit der Ausweisung der Auflagezahlen für die neue Tageszeitung "Österreich", hieß es in einer Aussendung. (fid/red/DER STANDARD; Printausgabe, 19.3.2007)