Berlin - Der tschechische Präsident Vaclav Klaus kritisiert weiter die Arbeit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel an der "Berliner Erklärung" zum 50. Geburtstag der Europäischen Union. Klaus sagte am Sonntag am Rande des EU-Gipfels in Berlin im "ARD- Hauptstadtstudio": "Es fehlt eine demokratische Debatte, eine demokratische Diskussion." Und weiter: "So kann man das wirklich leider nicht machen." Einzelne Regierungen seien nicht ausreichend eingebunden worden. "Einen Text 24 Stunden vor Beginn dieses Treffens zu bekommen, ist für die tschechische Regierung sehr problematisch", sagte Klaus und stellte grundsätzlich klar, dass auch seine Regierung bis 2009 einen EU-Grundlagentext ratifizieren möchte. (APA/dpa)