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Die zweit und drittgrößten US-Börsen könnten für 300 Millionen Dollar fusionieren.

Foto: AP/Mark Lennihan
New York - Die US-Börsenbetreiber Nasdaq führt mit der Philadelphia Stock Exchange Kaufgespräche, um in den Optionshandel einzusteigen. Dies hat das "Wall Street Journal" am Mittwoch in seiner Onlineausgabe berichtet. Die Börse in Philadelphia sei vom Kontraktumsatz her der drittgrößte Optionsmarkt der USA und würde der Nasdaq Stock Market Inc., der zweitgrößten amerikanischen Börse, einen beträchtlichen Brückenkopf im Optionsgeschäft geben.

Die Börsen hätten monatelang verhandelt, doch könne ein Deal noch mehrere Wochen dauern, schrieb die Zeitung. Die Börse könnte nach Expertenschätzungen einen Wert von 250 bis 300 Mio. Dollar (bis zu 223 Mio. Euro) haben.

Die Nasdaq war mit ihrem Übernahmeversuch der Londoner Börse LSE kürzlich gescheitert. Zwischenzeitlich hat der US-Hauptkonkurrent New York Stock Exchange (NYSE) die europäische Mehrländerbörse Euronext übernommen und hat sich mit ihr zur NYSE Euronext zusammengeschlossen. Die beiden Terminmarktbetreiber Chicago Mercantile Exchange Holdings und Intercontinental Exchange streiten sich ihrerseits zur Zeit um die CBOT Holdings in Chicago, den Betreiber des großen Terminmarktes Chicago Board of Trade. (APA/dpa)