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Grafik: Archiv
Der Softwarehersteller Adobe schlägt eine neue Seite im Wettstreit der Anbieter um die Vorherrschaft im Videobereich auf: Mit dem Adobe Media Player will man künftig gegen die Konkurrenz von Apple und Microsoft antreten. Flash Die Software basiert auf dem Flash Player des Herstellers, soll aber wesentlich mehr als nur eine aufgebohrte Variante des derzeitigen grafischen Clients sein. So will man die Online- und Desktop-Welten miteinander verbinden, etwas, dass bei Adobe künftig eine zentrale Rolle spielen soll. Auch die kommende Entwicklungsumgebung Apollo orientiert sich in diese Richtung. Inhalte Der Adobe Media Player soll als Plattform für den Vertrieb verschiedenster Inhalte dienen. Den Anbietern soll dabei auch die Möglichkeit geboten werden ihren Content zu verkaufen, und vor Weiterverbreitung zu schützen. Qualität Die BenutzerInnen will man vor allem mit einer besseren Qualität als die Angebote der Konkurrenz locken. Außerdem soll es Möglichkeiten der Community-Beteiligung geben, etwa um einzelne Videos zu bewerten oder nach den eigenen Vorlieben zu entdecken. Verfügbarkeit Der Adobe Media Player soll neben Windows auch für andere Plattformen erhältlich sein, genaue Details nennt man dabei allerdings noch nicht. Eine erste Beta-Version der Software soll in den kommenden Monaten freigegeben werden, die fertige Release soll dann Ende des Jahres folgen. (red)