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Wahllokal in Abeokuta bei Lagos

Foto: Reuters/Finbarr O'Reilly
Abuja/Nairobi - Umaru Yar'Adua, der Kandidat der Regierungspartei, hat die Präsidentenwahl in Nigeria nach Angaben der Wahlkommission gewonnen. Die Wahl im bevölkerungsreichsten Land Afrikas wird als eine Schlappe für die Demokratie auf dem gesamten Kontinent bezeichnet.

24,6Millionen Stimmen

Nigerianische Medien berichten von einem Erdrutschsieg mit 24,638,063 Millionen Stimmen für Umaru Yar'Adua von der People's Democratic Party (PDP) gegenüber 6,605,299 Stimmen für den zweitplatzierten Präsidentschaftskandidaten. Yar'Adua ist ein weitgehend unbekannter Gouverneur aus dem muslimischen Norden und enger Vertrauter des scheidenden Präsidenten Olusegun Obasanjos.

Etwa 61 Millionen Wahlberechtigte waren am Samstag aufgerufen, das Parlament und Präsidentenamt des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas neu zu bestimmen. Yar'Adua war aufgrund finanziellen und politischen Rückhalts aus der PDP als Favorit ins Rennen gegangen, mit Buhari (ANPP) als aussichtsreichstem Kandidat der Opposition. Politische Führer auf der ganzen Welt hatten ihre Hoffnung auf eine Demokratisierung des afrikanischen Kontinents in Nigeria gesetzt. (APA/dpa/Reuters)