Wien - Der "Iran Sanctions Act" (ISA) sieht Sanktionen gegen ausländische Unternehmen vor, die im Iran verstärkt investieren. Das Gesetz wurde 1996 unter dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton beschlossen, damals betraf es Wirtschaftssanktionen gegen Unternehmen wegen Geschäften mit dem Iran oder Libyen. 2006, nach Auslaufen der Rechtsvorschrift wurde sie für Geschäfte mit dem Iran erneuert und restriktiver gestaltet. Die USA wollen damit den Iran wirtschaftlich isolieren. Bisher ist noch nie ein Unternehmen wegen dieses Gesetzes mit Sanktionen belegt worden. US-Vertreter sehen darin eine abschreckende Wirkung gegenüber Konzernen, die sich insbesondere im iranischen Energiesektor engagieren wollen. (APA)