Die US-Medienbehörde FCC spricht sich nach dem Amoklauf von Virginia für eine Begrenzung der Gewaltdarstellung im Fernsehen aus. Es gebe einen Zusammenhang zwischen der Gewaltdarstellung im Fernsehen und der Gewalt im normalen Leben, erklärten Vertreter der Aufsichtsbehörde am Mittwoch. Der Kongress könne etwas gegen die Gewalt in den Medien unternehmen, ohne dabei gegen das in der Verfassung garantierte Recht der freien Meinungsäußerung zu verstoßen.

In einem Bericht zeigt die FCC Wege auf, wie dies geschehen könnte. Mit einem Gesetz könne der Kongress, so wie er dies auch schon bei sexuellen Inhalten getan habe, bestimmen, dass derartige Sendungen nicht zu Tageszeiten gezeigt werden dürfen, wenn zu erwarten ist, dass Kinder zusehen. Bei den Rundfunksendern, aber auch Bürgerrechtlern in den USA wurden Bedenken laut. Sie befürchten Auswirkungen zum Beispiel auch auf die Nachrichtenauswahl. (APA/AP)