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Die Braunbären im Trentino treibt es wieder nach Norden.

Foto: AP/Bjorn Lindahl
Bozen - Bis zu zehn Braunbären werden sich im Frühjahr vom Trentino aus auf Wanderschaft begegeben. Einige davon werden auch in Südtirol erwartet. Sie könnten wie "JJ1", alias Bruno, die Nordroute nach Tirol und Deutschland wählen, erklärte Giorgio Carmignola vom Landesamt für Jagd und Fischerei. Ein mit dem Ministerium ausgearbeiteter Management-Plan soll Sicherheit im Umgang mit den Tieren geben.

Abschuss-Grund

Sollten ein Bär in "geschlossene Strukturen", wie Keller oder Ställe, eindringen, wäre das für Carmignola ein Grund ihn abzuschießen. In dem technisch vorbereiteten, aber vorerst noch nicht unterzeichneten Plan werde die Vorgangsweise "bis zum Abschuss, falls die Tiere aggressives Verhalten aufweisen" dargelegt, beschrieb er.

Die drei Jungen von "JJ1"-Mutter "Jurka" seien noch bei ihr. Sie werden sich nicht in diesem Frühjahr von ihr entfernen. Bei ihren nächtlichen Ausflügen habe sie die Jungbären aber schon dabei und es sei zu befürchten, " dass sie das auffällige Verhalten, ähnlich wie "JJ1", von ihr schon gelernt haben", sagte Carmignola. (APA)