Wien - Deutlich mehr als 20-prozentige Gewinnzuwächse meldet die börsenotierte Erste Bank für das erste Quartal 2007. Für das Gesamtjahr bleibt der Vorstand bei seiner Prognose, den Nettogewinn um "zumindest" 25 Prozent anzuheben.

Im ersten Quartal stieg der Periodenüberschuss vor Steuern im Jahresvergleich um 24,4 Prozent auf 476,6 Mio. Euro. Ein guter Teil des Gewinnzuwachs stammte aus einem Zukauf, der rumänischen Großbank BCR, die erstmals dazubilanziert ist. Ohne BCR lag der Zuwachs beim Vorsteuergewinn bei 8,2 Prozent auf 414,5 Mio. Euro.

Der Konzernüberschuss nach Steuern und Minderheitenanteilen erhöhte sich um 25,1 Prozent auf 302,1 Mio Euro - ohne BCR hätte es netto ein Plus von 9,7 Prozent auf 265 Mio. Euro gegeben. Es ist der höchshte Wert, den die Bank jemals in einem Quartal erreicht hat.

Die Bilanzsumme wuchs seit dem Ultimo um 4,9 Prozent auf 190,6 Mrd. Euro.

Der Gewinn je Aktie stieg im Quartalsvergleich im Jahersabstand von 84 auf 97 Cent.

"Wir sind mit einem Überschuss von über 300 Millionen Euro gut in das Geschäftsjahr 2007 gestartet und haben damit die Richtung für die weiteren Quartale vorgegeben", so Erste Bank-Chef Andreas Treichl zu den Quartalszahlen. Die Bank befindet sich mitten in einer Neuorganisation ihres Konzernaufbaues.

Das Betriebsergebnis legte im ersten Quartal 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 29,3 Prozent (ohne plus BCR 10,7 Prozent) auf 612,4 Mio. Euro zu.

Am 2. April 2007 erfolgte das Closing für die Akquisition von 100 Prozent der Diners Club Adriatic d.d., Croatia (DCA), eine der führenden kroatischen Kreditkartengesellschaften. Der Kaufpreis belief dafür sich auf 149,6 Mio. Euro. (APA)