Die Anzeigenwerbung von Google ist einige Zeit lang von Betrügern ausgenutzt worden, die an persönliche Daten von Nutzern herankommen wollten. Die entsprechenden Links seien beseitigt und die Werbe-Accounts dahinter abgeschaltet worden, teilte Google mit. Dies sei sofort geschehen, als bekannt wurde, dass sie für kriminelle Zwecke missbraucht werden. Nach weiteren Werbe-Konten, die Schadprogramme verbreiten, werde gesucht.

XP-NutzerInnen

Wie viele Nutzer betroffen waren, war zunächst klar. Die Angriffe richteten sich offenbar nur gegen Surfer, die Windows XP nutzen, ihren Rechner aber nicht auf den neuesten Stand gebracht hatten.

Eigene Webseiten

Die Betrüger hatten eigene Websites eingerichtet und dann dafür gesorgt, dass ihre Werbe-Links bei rund 20 Stichworten ganz oben bei Google erschienen. Klickte ein Nutzer auf diese Werbung, dann wurde er zuerst auf die mit einem Schadprogramm verseuchte Website geschickt und erst dann zu seinem eigentlichen Ziel weitergeleitet. Dabei wurde der Virus auf den Rechner des Nutzers geladen, der nach Kontodaten zu rund 100 Banken suchte. Entdeckt hatte diese Falle eine private Sicherheitsfirma in Pennsylvania in den USA.(APA/AP)