Als "völlig planlos" bezeichnete BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz die Ankündigungen von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (VP) zum Thema Jugendschutz. "Drei unterschiedliche Personalausweise für Jugendliche einzuführen, ist an Umständlichkeit nicht zu überbieten. Damit hätte jeder Jugendliche bis zu 168 Euro zu bezahlen", so Grosz bei einer Pressekonferenz in Graz. Er forderte weiters eine Aufklärungskampagne zum Thema "Komatrinken" bei Jugendlichen.

Einheitlicher Jugendpersonalausweis mit Chip angeregt

Der BZÖ-Generalsekretär regte in diesem Zusammenhang einen einheitlichen Jugendpersonalausweis mit Chip an, der gleichzeitig als Lehrlings- bzw. Schülerausweis verwendet werden könne. Der Vorteil dabei: Freifahrten, Jugendermäßigungen, Jugendtaxis, Kulturangebot, Überprüfung des Alters in der Gastronomie. "Damit schaffen wir ein kostengünstiges, einheitliches und einfaches System", meinte Grosz.

"Runder Tisch" gefordert

Er forderte außerdem eine Aufklärungskampagne und einen "Runden Tisch" zum immer mehr ausufernden Problem des "Komatrinkens" sowie eine Steuererleichterung für alkoholfreie Getränke. Zu diesem "Runden Tisch" sollten Experten, Mediziner, Jugendorganisationen, die Exekutive, Elternvertreter und Vertretern der Parteien geladen werden, erläuterte Grosz. (APA)