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Foto: Reuters/Michaela Rehle
München - Der vom französischen Luxusgüterkonzern PPR umworbene Sportartikelhersteller PUMA hat nach dem ersten Quartal seine Erwartungen für das Gesamtjahr gesenkt. "Aufgrund der Auftragssituation Ende März erwartet das Management für das Geschäftsjahr 2007 nun ein Umsatz- und Ergebniswachstum im unteren einstelligen Bereich", teilte der im deutschen MDAX notierte Konzern am Montag in Herzogenaurach mit.

Zuvor hatte PUMA ein Umsatzzuwachs im mittleren bis höheren einstelligen Bereich in Aussicht gestellt. Das Konzernergebnis sollte nach den ursprünglichen Zielen um mindestens zehn Prozent steigen.

Auftragsbestand

Der Auftragsbestand gilt als wichtiger Indikator für die künftige Umsatzentwicklung. Zum Ende des ersten Quartals lag er in Summe bei 1,063 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahr einem währungsbereinigten Zuwachs von 1,4 Prozent entspricht. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 7,4 Prozent auf 655,8 Mio. Euro gesteigert. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 3,7 Prozent auf 96,6 Mio. Euro.

Ohne sportliche Großereignisse sei das laufende Geschäftsjahr "herausfordernd", erklärte Puma-Chef Jochen Zeitz. Probleme bereitete dem Konzern im ersten Quartal aber vor allem auch der amerikanische Markt. Hier ging der Auftragsbestand im ersten Quartal um 17,6 Prozent zurück. Als Grund dafür gab PUMA neben des allgemein moderaten Umfelds in den Einkaufszentren in den USA auch die Rückgänge bei einem wichtigen US-Kunden an, der in den vergangenen Jahren ein starkes Umsatzwachstum zu verzeichnen hatte. Branchenbeobachter vermuten dahinter die Sportschuhkette Foot Locker. (APA/dpa-AFX)