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Foto: AP/Frank Augstein
Düsseldorf - Die Beschäftigten der Deutschen Telekom entscheiden seit Montag über den ersten großen Streik in der Geschichte ihres Konzerns. Zum Beginn der Urabstimmung legten rund 13.000 Service-Beschäftigte vorübergehend die Arbeit nieder.

Auslöser des Streits zwischen der Telekom und der Gewerkschaft Verdi sind die Pläne von Vorstandschef Rene Obermann, rund 50.000 Beschäftigte im Service der Festnetzsparte T-Com in eigenständige T-Service-Firmen auszulagern. Sie sollen dort für weniger Geld länger arbeiten. Die Telekom reichte unterdessen eine Feststellungsklage beim Arbeitsgericht ein, um eventuelle Schadenersatzforderungen gegen Verdi vorzubereiten.

Die Urabstimmung dauert bis Mittwoch. Donnerstag will die Gewerkschaft das Ergebnis bekannt geben, kurz nach Vorlage der Quartalszahlen. (AP, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 08.05.2007)