Albumcover: rough trade
Zu den bislang besten neuen Acts des heurigen Jahres gehören definitiv sie: die Cold War Kids. Der Vierer aus Fullerton aus dem US-Bundesstaat Kalifornien schiebt auf seinem Debütalbum "Robbers And Cowards" mächtig an – wie man so schön sagt. Man darf die Cold War Kids jenem Eck zuordnen, aus dem aktuell Bands wie Two Gallants oder die Bright Eyes an einem schlecht gelaunten, also guten Tag zu finden sind. Eruptive, harsche Songs, die trotz ihrer permanenten Explosionsgefahr immer noch die Kurve zur Melodie kratzen. Bevor die Band demnächst wahrscheinlich nur noch auf öden Festivals zur Nachmittagsjausenzeit verbrennt werden wird, ist sie aktuell auf Clubtournee. Ihrer ersten, die sie auch nach Österreich führt. Das kann man jetzt durchaus als Auftrag werten ... Am Samstag werden die Kids im Wiener Flex einzählen. (flu/ DER STANDARD, Printausgabe, 09.05.2007)