Im Jänner steht dem ORF die schon lange erwartete und mehrfach verschobene Prüfung durch den Rechnungshof ins Haus. Nach STANDARD-Informationen vertagten die staatlichen Kontrollore von April dieses Jahres auf Anfang des nächsten, um nicht nur die Taten der Ende 2006 abgetretenen ORF-Führung zu prüfen, sondern auch die ersten der neuen Küniglbergspitze. Zuletzt untersuchte der Rechnungshof - DER STANDARD berichtete - die Gebührentochter GIS und vermisste dort bis 2005 ordentliche Rechnungslegung und Kontrolle. Er kritisierte Kostenüberschreitungen von bis zu 1400 Prozent bei einem neuen IT-System und "sehr großzügige" Zuwendungen an einen Prokuristen. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 12./13.5.2007)