Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: REUTERS/Chip East
Washington - Trotz des Rückgangs der Zahlen ausländischer Besucher hat die US-Tourismusindustrie 2006 ein Rekordjahr verbuchen können. Die Zahl der ausländischen Besucher, mit Ausnahme Kanadas und Mexikos, sei im vergangenen Jahr auf 21,7 Millionen gefallen, teilten das US-Handelsministerium und der Tourismusverband TIA am Mittwoch (Ortszeit) mit.

Dennoch habe die Tourismusbranche auf Grund eines gesunden inneramerikanischen Marktes mit Einnahmen von 1,2 Mrd. Dollar (884 Mio. Euro) ein Rekordergebnis erzielen können.

Visa- und Sicherheitsvorkehrungen

Im Jahr 2000, vor den Anschlägen vom 11. September 2001, hatten den Angaben zufolge noch 26 Millionen ausländische Urlauber das Land besucht. Auf Grund der seither verschärften Visa- und Sicherheitsvorkehrungen blieben aber viele Touristen weg, beklagte TIA-Präsident Roger Dow.

So reisten im vergangenen Jahr 1,4 Millionen Deutsche in die USA, das waren im Vergleich zum Jahr 2000 22 Prozent weniger. Bei den Franzosen waren es 28 Prozent weniger, bei den Briten elf Prozent weniger und bei den Japanern 27 Prozent weniger. Allein aus Kanada und Mexiko seien 2006 dagegen 29 Millionen Menschen in die USA gereist. Dies entsprach einem Anstieg um zehn Prozent im Vergleich zu 2000 bei den Kanadiern, bei den Mexikanern um 26 Prozent. (APA)