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Aufstockung der Ausbildungsplätze soll Patienten und Jugendlichen zu Gute kommen.

Foto: apa/ap
Graz - Um rund ein Drittel mehr Pflegekräfte sollen im kommenden Schuljahr von den fünf steirischen Krankenpflegeschulen aufgenommen werden. Das teilte SPÖ-Gesundheitslandesrat Helmut Hirt kürzlich in einer Aussendung mit. Während im Vorjahr 585 neue Schüler mit der Ausbildung angefangen haben, sollen es 2007 rund 200 mehr sein, nämlich 779. Hirt erklärte, dass man mit der Aufstockung auf die "demographische Entwicklung" reagiere.

1.500 Ausbildungsplätze

Die Ausbildungsstätten in Graz, Leoben und Stolzalpe im Bezirk Murau sowie die neu eröffneten Standorte in Bad Radkersburg und Frohnleiten in Graz-Umgebung sollen im Schuljahr 2007/2008 somit insgesamt 1.500 großteils junge Menschen zu Pflegefachkräften schulen. Im kommenden Ausbildungsjahr würden auch verstärkt berufsbegleitende Lehrgänge angeboten, so Hirt. 102 Plätze unter den Neuaufnahmen seien für bereits im Berufsleben tätige "Schüler" reserviert.

Die demographische Entwicklung hin zu einer Gesellschaft, die in der Steiermark Prognosen zu Folge im Jahr 2015 einen Bevölkerungsanteil von mehr als 25 Prozent bei den über 60-Jährigen haben soll, fordere Maßnahmen, so der Landesrat. Die Aufstockung sei eine Reaktion auf die aktuelle Pflegedebatte. Die Maßnahme soll sowohl den Patienten als auch den Jugendlichen, welche die Chance auf eine "zukunftsträchtige Ausbildung" erhielten, zu Gute kommen. (APA)