Bagdad - Extremisten haben im Irak einen Neffen und einen Leibwächter von Parlamentspräsident Mahmoud al-Mashhadani ermordet. Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak berichtete am Freitag unter Berufung auf einen Sprecher des Parlaments, der Neffe sei am vergangenen Montag auf dem Weg zu seiner Einheit in der Provinz Diyala entführt worden. Zwei Tage später sei seine Leiche auf einer Straße in der Provinzhauptstadt Bakuba entdeckt worden. Der Leibwächter sei auf dem Weg vom Parlamentsgebäude in Bagdad zu seinem Haus verschleppt und getötet worden. Bei einem Bombenanschlag im Süden des Iraks wurden am Donnerstag laut US-Armee drei US-Soldaten getötet. Ein weiterer sei verletzt worden. Der Sprengstoff explodierte demnach während einer Patrouillenfahrt. Allein im Mai kamen im Irak bereits 59 US-Soldaten ums Leben, im April waren es 103. (APA/dpa)