Wien - Die Analysten heimischer Großbanken erwarten für die am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Erstquartalszahlen des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) einen starken Ergebniszuwachs. Im Mittel rechnen die Experten der Raiffeisen Centrobank (RCB), der Erste Bank und der UniCredit (CA IB) mit einem Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) um 45,0 Prozent auf 13,6 Mio. Euro.

Die Konsensusschätzung für das Nettoergebnis beläuft sich auf 9,5 Mio. Euro. Nach einem Vorjahreswert von 6,5 Mio. Euro würde dies einen Anstieg von 46,2 Prozent bedeuten. Beim Umsatz erwarten die Wertpapieranalysten im Mittel eine Steigerung von 22,7 Prozent auf 64,5 Mio. Euro nach 52,6 Mio. Euro in der Vergleichsperiode.

Positives Umfeld

Die Analysten sehen ein weiterhin positives Umfeld für Schoeller-Bleckmann. Im Auftaktquartal 2007 habe SBO in erster Linie von einer anhaltend starken Nachfrage nach Ölfeldausrüstung und von einer hohen Kapazitätsauslastung profitiert. Grundsätzlich sehen die Experten der heimischen Banken auch für das Gesamtjahr 2007 weitere Zuwächse. Allerdings sei abzuwarten, wie sich der schwache Dollar auf die weitere Entwicklung des Unternehmens auswirken werde.

Bei der UniCredit (CA IB) sieht man die SBO-Aktien derzeit mit einem Kursziel von 55 Euro und einem Anlagevotum "buy". Analysten der RCB stufen die Aktie auf "hold" bei einem Kursziel von 45 Euro, jene der Erste Bank ebenfalls auf "hold" bei 40 Euro. (APA)