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Wien - Marilyn Manson hat ein neues Album herausgebracht: "Eat Me, Drink Me" ist eine sehr persönliche Platte geworden, wie der Manson derzeit bei allen Interviews betont. Die Trennung von seiner Frau Dita von Teese wird darauf zum Beispiel aufgearbeitet. Manson nähert sich stilistisch jenem Rock, den seine großen Vorbilder wie Alice Cooper zu deren Blütezeit gespielt haben.

"Mitte letzten Jahres steckte ich in einem schwarzen Depressionsloch", erzählte Manson dem "Rolling Stone" (Juni-Ausgabe). "Ich war zu nichts mehr im Stande. Ich hatte alle Hoffnungen aufgegeben", heißt es in dem Bericht. Bei seiner Mutter sei eine Art Geisteskrankheit diagnostiziert worden, dazu kamen die Eheprobleme, und "Leute, die für mich arbeiteten, raubten mich hinter meinem Rücken aus", klagte der Sänger gegenüber dem "Rolling Stone".

Einem seelischen wie kreativen Tief folgten die Arbeiten an dem über manche Strecken melancholischen "Eat Me, Drink Me" - melancholisch allerdings für Manson-Verhältnisse. In Österreich wird man das neue Material erstmals beim Festival Nova Rock (15. bis 17. Juni) im Burgenland hören. (APA)