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Die NASA-Sonde "Messenger" soll im Jänner 2008 den Merkur erreichen. Vorher unterstützt sie jedoch "Venus Express" bei der Beobachtung unseres Nachbarplaneten.

Foto: REUTERS/NASA/Handout
Köln - Die NASA-Sonde "Messenger" sollte am Dienstag auf ihrem Weg zum Merkur in nur 347 Kilometern Abstand an unserem Nachbarplaneten Venus vorüber fliegen. Dabei sollte die US-Sonde die europäische Sonde "Venus Express" bei ihren Beobachtungen unterstützen und so einen doppelten Blick auf die Venus ermöglichen, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Dienstag in Köln mit.

Ziel des Manövers ist es, "Messenger" durch den Vorüberflug abzubremsen, damit die Sonde später in einen Merkur-Orbit einschwenken kann. "Venus Express" umkreist den als Abendstern sichtbaren Planeten seit April 2006.

Zielplanet Merkur

Das Manöver der "Messenger" dient auch als Generalprobe für die Annäherung an den Merkur, das eigentliche Ziel der Sonde. Dort soll sie im Jänner 2008 ankommen. Im Oktober kommenden Jahres und im September 2009 soll "Messenger" zwei weitere Male nahe am Merkur vorbeifliegen, ehe die Sonde des NASA-Discovery-Programms im März 2011 in eine Umlaufbahn um den kleinsten Planeten des Sonnensystems einschwenken wird. (APA/dpa)