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Duncan legt einen Korb.

Foto: Reuters/Pool
San Antonio/Texas - Die San Antonio Spurs sind ihrer Favoritenrolle im ersten Finalspiel der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gerecht geworden. Die Texaner besiegten die Cleveland Cavaliers am Donnerstag vor eigenem Publikum mit 85:76. Im Duell der Superstars waren Tony Parker und Tim Duncan auf Seiten der Spurs die klaren Sieger über Cavaliers-Jungstar LeBron James. Das zweite Spiel der "best-of-seven"-Serie wird am Sonntag erneut im AT&T-Center ausgetragen.

Parker mit 27 und Duncan mit 24 Punkten setzen damit einen ersten Schritt zum vierten Titelgewinn seit 1999. Der Franzose Parker steuerte außerdem sieben Assists bei, der 31-jährige Duncan traf 10 von 17 Würfen. Die Cavaliers stehen erstmals im Endspiel um müssen auf eine Leistungssteigerung von James, der auf nur 14 Punkte kam, hoffen.

In den bisherigen Playoff-Spielen hatte es James auf durchschnittlich 26 Punkte gebracht. Der 22-Jährige, der seit Tagen im Mittelpunkt der Medien steht verwertete nur vier seiner 16 Würfe. Die San-Antonio-Defensive stellte ihm in Bruce Bowen einen "Manndecker" zur Seite, der meist auch noch von einem weiteren Spurs-Spieler unterstützt wurde und James nie ins Spiel kommen ließ.

"Als ich an einem Gegenspieler vorbei war, stand auch schon der nächste da, diesbezüglich muss ich mir für Spiel zwei etwas überlegen", klagte James. "Wir haben ihm nicht die Wege erlaubt, die er gewohnt ist. Wir haben nur 76 Punkte zugelassen, das ist genau das, was wir brauchen", zeigte sich Duncan erfreut.

Nach einer Fünf-Punkte-Führung zur Pause bauten die Spurs ihren Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 18 Punkte aus, zwei Dreipunkter in Serie von James im Schlussviertel kamen zu spät. Auch in der Rebound-Statistik, in der die Cavaliers führen, hieß der Sieger diesmal San Antonio.(APA)