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Der frühere FPÖ-Kommunikationschef und langjährige Westenthaler-Vertraute Kurt Lukasek (r.) auf einer Pressekonferenz im September 2002.

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Wien - Die früheren FPÖ-Sekretäre Kurt Lukasek und Romana Schmidt sollen mehr Geld von EADS-Lobbyisten erhalten haben als bisher bekannt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" unter Berufung auf nunmehr ungeschwärzte Steuerakte, die dem parlamentarischen Eurofighter-U-Ausschuss vergangenen Mittwoch vom Finanzministerium übergeben wurden.

Laut "profil" erhielt der frühere Kommunikationschef der FPÖ, Kurt Lukasek, vom EADS-Lobbyisten Erhard Steininger für eine Verlängerung seines Beratervertrags zusätzlich 21.500 Euro. Bisher waren nur Zahlungen aus dem Jahr 2003 im Ausmaß von 28.500 Euro bekannt. Steiningers eigene Firma soll in den Jahren des Eurofighter-Projekts von 2002 bis etwa 2005 rund sechs bis sieben Millionen Euro eingenommen haben.

Steiningers Geschäftspartner Alfred Plattner wiederum beschäftigte Romana Schmidt, die frühere Kabinettsmitarbeiterin der FPÖ-Ministerinnen Elisabeth Sickl und Monika Forstinger, länger als bisher bekannt. Laut "profil" war die heutige PR-Beraterin bis 2005 für Plattner tätig und erhielt rund 80.000 Euro zusätzlich zu den bisher bekannten 40.000 Euro. Schmidt erstellte für Plattner Studien zur "Stimmungsverbesserung im Zuge des Ankaufs der Eurofighter". (APA)