Wien - Fast jeder Zweite (48 Prozent) kann sich ein Leben ohne Handy überhaupt nicht mehr vorstellen, ergab eine unter 1.000 Handy-Benutzern durchgeführte Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts GfK im Auftrag der Mobilkom Austria. 89 Prozent haben demnach das Handy immer dabei, wenn sie das Haus verlassen. Pro Tag werden heute durchschnittlich elf Handytelefonate geführt. Noch weniger als auf das Handy (vier Prozent) wollen die Österreicher auf das Internet (zwei Prozent), verzichten und ihre Bankomatkarte (ebenfalls vier Prozent). Immerhin würden sechs Prozent auf das Auto verzichten und sogar elf Prozent auf den Fernseher.

Erreichbarkeit

Erreichbarkeit und Sicherheit seien die wichtigsten Gründe für den Handybesitz. 89 Prozent der Befragten wollen ihre Familie, Partner und Freunde jederzeit erreichen können, 77 Prozent selbst immer zu kontaktieren sein. Jeder Dritte muss beruflich ständig über ein Handy verfügbar sein (35 Prozent). Gleichzeitig sinkt die Zahl jener, denen es unangenehm ist, immer und überall erreichbar zu sein: Während hier 2006 noch rund die Hälfte (48 Prozent) der Befragten zustimmten, so ist es heuer nur mehr jeder Dritte (33 Prozent).

Notsituationen

Für 81 Prozent ist das Handy Gegenstand persönlicher Sicherheit. 86 Prozent meinen, dass ältere Personen für Notsituationen eines besitzen sollten, 74 Prozent sprechen sich für Handys für Kinder aus.

Kostenfaktor

Aber auch das Kostenbewusstsein ist gestiegen: 43 Prozent informieren sich regelmäßig über die neuesten Gesprächstarife - fast doppelt so viele wie im Vorjahr.(APA)