Kandahar - Bei tagelangen Kämpfen im Süden Afghanistans sind nach Angaben lokaler Behörden mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Der Vorsitzende des Provinzrats von Urusgan, Mullah Ahmidullah Khan, erklärte am Montag, bei den Gefechten im Bezirk Khora seien 60 Zivilpersonen, 70 mutmaßliche Taliban-Rebellen und 16 afghanische Polizisten getötet worden.Aus der Umgebung des Gouverneurs von Urusgan hieß es, mehr als 100 Taliban und 35 Polizisten seien ums Leben gekommen sowie 70 Zivilpersonen getötet oder verletzt worden. Eine Sprecherin der ISAF-Truppe bestätigte seit drei Tagen anhaltende Kämpfe in dem Gebiet, konnte aber keine Zahlen nennen. (APA/AP)