Virtuelle Einkaufszentren - dreidimensional, multimedial und in Echtzeit. Nur eine der Visionen von Franz Buchenberger, dem Vorstandsvorsitzenden der deutsch-amerikanischen Blaxxun AG International. Nachdem der Gang an den Neuen Markt Anfang Juni wegen des "schlechten Marktumfeldes" verschoben wurde, soll es beim zweiten Anlauf nun klappen. Ein gewagtes Spiel, denn ist das Umfeld jetzt besser? Zumindest kommt dem Neuling eine größere Aufmerksamkeit zuteil - wegen der Ferienzeit ist die Zahl der Debütanten an einer Hand abzuzählen. 1995 wurde das Unternehmen gegründet, das sich selbst als weltweit größter Hersteller von Basistechnologien für virtuelle Welten bezeichnet. "Webseiten boten bisher wenig Möglichkeiten zu interaktiver Kommunikation - der eigentlichen Stärke des Internets. Blaxxun erschließt dieses Potential mit seinen Lösungen und Produkten und erweitert das Netz um gemeinschaftliche, dreidimensionale Interaktion in Echtzeit. Das Internet ist so nicht nur sichtbar, sondern auch durchwanderbar und erlebbar." - lauten die werbenden Worte von Buchenberger. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie BMW, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, IBM, Intel oder Siemens. Das Unternehmen will einen technologischen Vorsprung von zwei Jahren gegenüber der Konkurrenz besitzen. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres habe sich der Umsatz mit 4,1 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Zeitraum des Vorjahres verdreifacht. Die Technologie werde in den drei Geschäftsfeldern Produkte, Communities und professioneller Service vermarktet. Blaxxun ist eine 48-prozentige Tochter von CMGI. (boerse-online)