Mödling - Das seit Anfang 2004 bestehende Integrationswohnhaus Vorderbrühl ist zu Ehren der am Silvesterabend 2006 verstorbenen Innenministerin Liese Prokop (V) am Dienstag in "Liese Prokop Integrationswohnhaus" umbenannt worden. Es beherbergt 145 Asylberechtigte, vorwiegend Familien aus Tschetschenien. Insgesamt wurden bisher etwa 600 Menschen betreut. Innenminister Günther Platter (V) verwies im Rahmen einer Feierstunde auf die Verdienste seiner Amtsvorgängerin im Bereich Integration und auf die von ihr geleistete nachhaltige Unterstützung der Arbeit des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF). Liese Prokops besonderes Anliegen sei es gewesen, dass Asylberechtigte mit Unterstützung der österreichischen Gesellschaft rasch in die Selbsterhaltungsfähigkeit kommen. Die verstorbene Ministerin habe dabei vor allem die Themen Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt forciert. (APA)