Zwei Bankräuber haben am Dienstag in der Nähe von Paris vorübergehend sechs Menschen in ihre Gewalt gebracht. Knapp vier Stunden später ergaben sich die Männer nach Verhandlungen mit der Polizei. Alle Geiseln kamen unversehrt frei.

Die beiden mit Pistolen bewaffneten Männer überfielen am Vormittag eine Filiale der französischen Bank Crédit Lyonnais auf dem Gelände des Großmarkts in Rungis, einem Vorort im Süden von Paris. Schon nach kurzer Zeit sei eine der Geiseln freigelassen worden, sagte Polizeisprecher Patrick Trotignon. Die Frau habe die Polizei benachrichtigt. Die anderen Geiseln ließen die Bankräuber während der Verhandlungen mit der Polizei nach und nach frei.

Schließlich erklärten sich die Männer zum Aufgeben bereit - unter der Bedingung, dass ihre Gesichter beim Verlassen der Bank verdeckt werden. Sie trugen Skimasken, als sie von Polizisten abgeführt wurden. "Sie wollten Geld, aber ihre Ambitionen überstiegen ihre Möglichkeiten", sagte Polizeisprecher Trotignon über die Bankräuber. (APA/AP)