Wien - Der Vatikan erteilt nun auch gut gemeinte Ratschläge rund um das Autofahren. In einem 36-seitigen Dokument mit dem Namen "Richtlinien für eine pastorale Verhaltensweise auf der Straße" formulierte der Vatikan zehn Gebote für den Straßenverkehr.

"Autos neigen dazu, die primitive Seite im Menschen zu wecken und erzeugen daher eher unschöne Ergebnisse", heißt es in dem Werk. Der Vatikan sieht die Gefahr darin, wenn jemand sein Auto zum Prahlen benutzt und damit Neidgefühle bei anderen auslöst. Auf die Frage von Journalisten, wie ein Auto eine Gelegenheit der Sünde sein könne, sagte Kardinal Renato Martino: "Wenn ein Auto als Ort der Sünde benutzt wird."

"Du sollst nicht unter Alkoholeinfluss fahren. Du sollst dich an Tempo-Limits halten. Du sollst ein Auto nicht als Objekt der persönlichen Verherrlichung oder als Ort der Sünde benutzen", heißt es darin. Ebenso geht es um Verkehrsrowdys, den Respekt von Fußgängern, wie man sein Auto in Schuss hält und um gutes Benehmen hinter dem Steuer.

Auch Fluchen hinter dem Steuer ist verboten. Ein Gebet während der einen oder anderen Autofahrt ist dagegen ausdrücklich erwünscht.(APA)