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Installation von Ines Doujak "Siegesgärten, 2006" im "Museum auf Abruf - MUSA"

FOTO: APA /BARBARA GINDL

Wien - Mit 16.500 Werken ist die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Stadt Wien eine der größte ihrer Art - nun hat sie eine neue Heimstätte: Das "Museum auf Abruf", kurz MUSA. Es verfügt über einen Präsentationsbereich für Themenausstellungen aus der Sammlung und enthält auch die Startgalerie für junge Kunstschaffende sowie die Artothek, die grafische Arbeiten an Wiener Privatpersonen verleiht.

Die städtische Sammlung umfasst Objekte sämtlicher Kunstsparten, mehr als 3.000 Künstler sind darin vertreten. Seit dem Jahr 1951 wurden die Werke im Rahmen von Förderankäufen erworben. Das soll sich auch in Zukunft nicht ändern: Wie Kulturstadtrat Mailath-Pokorny anlässlich der Eröffnung am Dienstag betonte, wächst die Sammlung weiter. Für Ankäufe gibt es ein jährliches Budget von 500.000 Euro.

Teile der Sammlung waren bereits an verschiedenen Orten zu sehen, unter anderem in einer von der Stadt angemieteten Galerie in der Makartgasse. Schon diese Ausstellungsreihe hieß "Museum auf Abruf". Nun gibt es eine neue und zentral gelegene Präsentationsmöglichkeit. Das Kulturamt wurde in der Felderstraße direkt beim Rathaus fündig: Das Museum entstand in den Räumlichkeiten eines früheren Selbstbedienungsrestaurants. Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt 4,4 Mio. Euro. Das jährliche Betriebsbudget beträgt 450.000 Euro.

Ein mit Glas überdachter Innenhof bildet das Herzstück des MUSA. Auf rund 600 Quadratmetern wird dort Kunst aus der städtischen Sammlung präsentiert. In einem kleineren Areal sollen im Rahmen der Startgalerie bis zu zehn Vernissagen jährlich stattfinden. Der Eintritt in das Museum ist gratis. (APA)