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Andreas Middel (L), Sprecher der Deutschen Telekom und Ado Wilhelm, Sprecher von ver.di haben eine Einigung zwischen den beiden Parteien präsentiert.

Foto: REUTERS/Ina Fassbender
Nach tagelangen Verhandlungen und wochenlangen Streiks haben die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft ver.di im Tarifstreit einen Kompromiss erzielt. Die beiden Verhandlungskommissionen einigten sich am Mittwoch über die Beschäftigungskonditionen von 50.000 Mitarbeitern, die zum 1. Juli in drei konzerneigenen Service-Gesellschaften ausgegliedert werden.

Einkommensniveau wird sinken

Wie Verdi mitteilte, soll das Einkommensniveau der betroffenen Beschäftigten um 6,5 Prozent sinken. Die Telekom habe sich aber verpflichtet, Ausgleichszahlungen zu leisten, damit die Mitarbeiter werden keinen großen Einkommenseinbruch erleiden müssen. Zudem soll die 38-Stunden-Woche soll eingeführt werden. Im Zuge der Verlängerung der Arbeitszeit soll es aber nicht zu einem Personalabbau kommen. Die Telekom sicherte zudem zu, die konzerneigenen Service-Gesellschaften mindestens bis Ende 2010 nicht zu verkaufen.(Reuters)