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Impfschutz als wichtige gesundheitspolitische Maßnahme: Österreichische Apothekerkammer verlängert billigere Abgabe von Gardasil
Foto: REUTERS/Jessica Rinaldi
Wien - Die österreichischen Apotheken verlängern ihre Gesundheitsaktion mit dem humanen Papillomvirus-Impfstoff (HPV-Impfstoff) gegen Gebärmutterhalskrebs. Der neue Impfstoff, der ursprünglich von 1. Jänner 2007 bis 30. Juni 2007 zu einem stark reduzierten Aktionspreis angeboten wurde, wird nun weitere drei Monate - also bis 30. September 2007 - um 155 Euro in allen Apotheken in Österreich erhältlich sein.

"Der Impfschutz ist eine wichtige gesundheitspolitische Maßnahme. Das große Interesse an der HPV-Impfung hat uns bewogen, die Impfaktion zu verlängern", so Dr.in Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. Die Impfaktion, die unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit, Frauen und Jugend steht, wird vom pharmazeutischen Großhandel, vom Hersteller und den Apotheken unterstützt.

Grundimmunisierung

In Europa ist Gebärmutterhalskrebs nach Brustkrebs die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache junger Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. Rund 15.000 Frauen sterben Jahr für Jahr in Europa an Gebärmutterhalskrebs. Der HPV-Impfstoff ist seit November 2006 in den österreichischen Apotheken erhältlich. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Einzeldosen, wobei die zweite Impfung frühestens einen Monat nach der ersten Impfung gegeben wird. Alle drei Dosen werden innerhalb von zwölf Monaten verabreicht. (red)