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Der ehemalige Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra wurde nun erstmals offiziell der Korruption beschuldigt.

Foto: APA/EPA/Barbara Walton
Bangkok - Die thailändische Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag den gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra der Korruption beschuldigt. Das Oberste Gericht in Bangkok teilte mit, es werde bis zum 10. Juli darüber entscheiden, ob es den Fall annimmt. Es waren die ersten formellen Beschuldigungen gegen den im vergangenen September vom Militär abgesetzten Thaksin. Dem Ex-Regierungschef und seiner Frau werden unter anderem Unregelmäßigkeiten bei einem Grundstückskauf vorgeworfen. Die Staatsanwälte empfahlen die Beschlagnahmung des 5 Hektar großen Landes, das einen Wert von 772 Millionen Baht (20,9 Millionen Euro) habe. Thaksin hält sich im Ausland auf. (APA/AP)