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Boeing hat mit dem Ende der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris die Listenpreise für sämtliche Flugzeugmodelle erhöht. Die Anpassung erfolgt, obwohl es Airbus gelang, durch etliche Neuaufträge dem US-Konkurrenten davonzuziehen.

Foto: Reuters/Pascal Rossignol
Hamburg - Der Flugzeugbauer Boeing erhöht einem Bericht zufolge die Listenpreise für alle seine Modelle. Von der Preiserhöhung, die mit dem Ende der Luftfahrtmesse im französischen Le Bourget gelte, sei auch die neue Boeing-787-Familie betroffen, berichtete die "Financial Times Deutschland". Die Preiserhöhung erfolge, obwohl Airbus dem Konkurrenten dank etlicher Neuaufträge davonziehe. Dem Bericht zufolge kostet die teuerste 787-9 jetzt zwischen 189 und 200 Millionen Euro, etwa sechs Prozent mehr als zuvor. Auch die Preisspanne für den neuen Jumbo Jet 747-8 sei um sechs Prozent auf bis zu 300 Millionen Euro angehoben worden. Die Listenpreise hätten allerdings nur begrenzte Aussagekraft, da Großkunden Rabatte von 30 bis 50 Prozent gewährt würden, berichtete die Zeitung weiter. Airbus und Boeing werfen sich gegenseitig vor, durch überhöhte Rabatte Aufträge ergattern zu wollen. (APA/AP)