Der "Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis", der mit 15.000 Euro der höchstdotierte Medienpreis in Österreich ist, ist wieder ausgeschrieben. Das teilte die Caritas der Erzdiözese Wien, die die Auszeichnung für sozial engagierten Journalismus seit 2004 gemeinsam mit Raiffeisen Niederösterreich-Wien vergibt, am Mittwoch mit. Die Einreichfrist endet am 30. September, die Preisverleihung findet Ende November anlässlich des Elisabeth-Sonntags statt.

Ausgezeichnet werden Journalisten, die den Mut haben, "anzuecken, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen und im besten Sinn des Wortes anwaltschaftlich zu sein", so Caritasdirektor Michael Landau. Der Preis würdige "Medienschaffende, die durch ihre Arbeit zeigen: der Mensch muss im Mittelpunkt stehen", ergänzte Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad.

Im Vorjahr wurden die "Falter"-Redakteurin Nina Horaczek in der Kategorie Print, Dorothee Frank und Cornelia Krebs von Ö1 in der Kategorie Hörfunk und Christian Schüller gemeinsam mit Georg Motylewicz für den TV-Bereich ausgezeichnet. Die Ausschreibung und das Einreichformular sind im Internet unter caritas-wien.at abrufbar. (APA)