Wien - Eine niederösterreichische Schulklasse musste wegen eines Sturmtiefs ihren Tagesausflug auf die deutsche Nordseeinsel Helgoland unfreiwillig verlängern. Die Schüler waren auf Projektwoche in Hamburg und wollten Helgoland für einen Tag besuchen.

Wegen eines Sturms kamen die 35 Schüler und 400 andere Touristen nicht mehr von der Insel. Zehn Meter hoher Wellen verhinderten, dass das Schiff Richtung Festland ablegen konnte. Nach zwei Tagen Zwangsaufenthalt hat der Katamaran "Halunder Jet" erst heute am Donnerstag früh abgelegt.

Die Schüler waren seit Dienstag im Turnsaal einer Schule untergebracht. Den gestrandeten Ausflüglern gehe es aber den Umständen entsprechend gut. "Wir wurden gut betreut und bewirtet", berichtete der Professor.

Für die Jugendlichen sei der Ausflug zusätzlich zum Unwetter aufregend verlaufen: Mehrere Journalisten und Fernsehstationen hätten über die Festsitzenden berichtet, erzählte Lohr. (APA)