Linz - Einen ungewöhnlichen Aufführungsort hat sich die Konzertreihe "Eisklang" gewählt: Die Dachstein-Rieseneishöhle in Obertraun im Bezirk Gmunden in Oberösterreich.

Der Geschäftsführer der Dachstein und Eishöhlen-Gesellschaft Andreas Pangerl verspricht, dass nicht nur wegen der Temperaturen, sondern auch wegen der hochkarätigen Künstler ihres von Barock bis Jazz reichenden Programms und des einzigartigen Ambientes Gänsehaut garantiert sei. Tickets um jeweils 45 Euro beinhalten auch "Eiscocktail"-Empfang, Seilbahnfahrten, Höhlenführung und ein abschließendes "Eisklang"-Buffet.

Geplant sind insgesamt acht Konzerte zwischen 7. Juli und 31. August. Den Auftakt bestreitet der Gitarrist Peter Ratzenbeck, es folgen unter anderem Ratko Delorko mit einem Programm "Wohltemperiertes Klavier", das pianistische Miniaturen aus Barock und Klassik präsentiert, sowie Rainer Nova (Klavier) und Sabine Nova (Violine). Die Konzertmeisterin des Radiosymphonieorchesters wird unter dem Titel "Eisromanzen" Werke von Beethoven, Debussy und Brahms zur Aufführung bringen.

Am 30. August steht eine musikalische Wanderung auf dem Programm. Die Besucher werden schon beim Höhleneingang mit stimmungsvollen Weisen auf dem Alphorn empfangen. Den Weg durch das Inneren begleiten auf mehreren Stationen Ensembles der Internationalen Alphorn-Meisterkurse Bad Goisern mit Musik von Richard Wagner. (APA)