Wien - Die sinkenden Geburtenzahlen haben sich auch im Mai (minus 2,7 Prozent) fortgesetzt. Seit Jahresbeginn waren es laut Statistik Austria 2,4 Prozent weniger Kinder, die gemessen am Vergleichszeitraum 2006 zur Welt kamen. Die vorläufige Zahl der lebend geborenen Buben und Mädchen war heuer mit 29.930 um 751 niedriger als im Vorjahr (30.681). Die Unehelichenquote stieg von 36,9 auf 38,3 Prozent.

Länderübersicht

Die Entwicklung in den Bundesländern fiel in den ersten fünf Monaten des Jahres äußerst unterschiedlich aus: In Kärnten war mit minus 7,7 Prozent der deutlichste Rückgang zu verzeichnen, gefolgt von Oberösterreich (4,8), Niederösterreich (3,8), Salzburg (3,3) und Wien (2,9). Ansonsten meldeten die Standesämter leicht steigende Geburtenzahlen, insbesondere Vorarlberg (plus 2,8 Prozent) und Tirol (2,6), gefolgt vom Burgenland (1,6) und der Steiermark (0,4). Für den Monat Mai meldete Kärnten mit 18,8 Prozent den stärksten Rückgang, während Vorarlberg und Tirol mit je 13,3 Prozent plus die größten Steigerungen verzeichneten. (APA)