Der Umweltkonflikt wegen der Raab-Verschmutzung der Raab durch Schaumbildung im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet geht weiter, berichtete am Dienstag die ungarische Tageszeitung "Nepszabadsag". Der Fluss würde nach Instandhaltungsmaßnahmen der Jennersdorfer Lederfabrik erneut "schäumen". Umweltminister Gabor Fodor kritisierte die österreichische Seite, weil Ungarn nicht über die erneute Verschmutzung informiert wurde. Dazu sei das Nachbarland im Sinne des gemeinsamen Aktionsprogrammes verpflichtet, das Josef Pröll mit seinem ungarischen Ressortkollegen jüngst unterzeichnet hatte. (APA)