"Digitale Behördenwege im Bundesheer – Start von 'Bundesheeronline'": Unter diesem Titel wollten Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und der Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Tursky, am Donnerstag in einer hybriden Pressekonferenz – also online ebenso wie als Livestream – neue Maßnahmen der Digitalisierung präsentieren. Doch ausgerechnet mit den technischen Werkzeugen wollte es nicht so wirklich klappen.

So war zunächst das Overlay der Kamera inklusive Datum und Uhrzeit, Tonpegel und diversen technischen Angaben zu sehen. Die hinter der Kamera stehende Person wurde sich dieser Problematik offenbar nach rund einer Minute bewusst, machte sich sodann an die Lösung des Problems und begann sich durch die verschiedenen Menüpunkte zu bewegen. Vom Publikum wurde diese Panne im Chat entsprechend süffisant kommentiert; nach knapp fünf Minuten endete der Stream. Das Video wurde innerhalb kürzester Zeit offline genommen, DER STANDARD konnte jedoch noch Screenshots machen.

Bundesheer

Im Web-Ressort des STANDARD herrscht indes Rätselraten: Wie war es überhaupt möglich, dass das Overlay mitgestreamt wurde? Hat da jemand einfach den Bildschirm abgefilmt? Wir sind ratlos – und entsprechend dankbar für sachdienliche Hinweise aus dem Forum. Über den eigentlichen Start von "Bundesheeronline" berichten wir dann freilich an anderer Stelle. (red, 29.6.2023)

Update: Eine mögliche Ursache nennt User ManDi77. Wir danken für den Input.