Xavi Hernandez musste hernach den Punktverlust bei Getafe verkraften.
AP/Alvaro Medranda

Barcelona – Nach dem 0:0-Saisonauftakt des spanischen Fußballmeisters FC Barcelona am Sonntag hat Trainer Xavi Hernandez verärgert reagiert. "Wir haben es hart versucht und es verdient gehabt, zu gewinnen. Wir haben einen Punkt bekommen, von dem wir nicht glauben, dass es genug ist", sagte er nach dem Unentschieden gegen Getafe, ergänzte aber: "Wir sollten uns nicht zu sehr darüber aufregen. Auch vergangene Saison sind wir schlecht gestartet, aber am Ende hat es funktioniert."

In einer hitzigen Partie sah Barcelonas Raphinha wegen eines Ellenbogenschlags die Rote Karte (42. Minute). In der zweiten Halbzeit musste Xavi den Spielfeldrand verlassen, nachdem er sich wüst bei den Unparteiischen beschwert hatte (71.). Auch Getafe beendete die Partie nach Gelb-Rot für Jaime Mata nur zu zehnt (57.).

Vermeintlicher Elfer und Diskussionsbedarf

In der Nachspielzeit kam es zu einer weiteren Kontroverse, als Schiedsrichter Cesar Soto Grado einen vermeintlichen Elfmeter nach einem Foul an Ronald Araújo nicht gab und nach Aufforderung durch den VAR, den Monitor am Spielfeldrand zu überprüfen, ein Handspiel im Spielaufbau anzeigte. Nach einer Nachspielzeit von fast 20 Minuten und viel Gejammer musste sich Barca mit dem einen Punkt zufriedengeben.

"Der Schiedsrichter ist derjenige, der es so weit hat eskalieren lassen", sagte ein sichtlich frustrierter Xavi. "Ich habe ihm gesagt, dass er zu viele (Fouls) zulässt, und deshalb hat er mich rausgeschmissen. Und ich sehe kein Handspiel in der letzten Aktion", fügte er hinzu.

Das bisher letzte Mal, dass die Katalanen ein LaLiga-Spiel im Coliseum Alfonso Perez gewannen, war im Jahr 2019. Seitdem gab es drei 0:0-Unentschieden und eine 0:1-Niederlage gegen Getafe. (APA/dpa, 14.8.2023)