Eingang Volksschule
Am Montag werden 42.500 Kinder im Osten Österreichs das erste Mal die Schulbank drücken.
APA/HELMUT FOHRINGER

Wien – Das neue Schuljahr, das am morgigen Montag in Ostösterreich und eine Woche darauf in den anderen Bundesländern startet, bringt erneut etwas mehr Taferlklassler und auch ein leichtes Plus bei den Gesamtschülerzahlen. 97.000 Volksschülerinnen und Volksschüler werden laut Schätzung der Statistik Austria ihren ersten Schultag erleben. Das sind 1,9 Prozent mehr als im vorigen Schuljahr. Insgesamt dürfte die Schülerzahl um 0,9 Prozent auf 1,15 Millionen steigen.

In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beginnt am Montag für 502.000 Kinder und Jugendliche die Schule, 42.500 Volksschüler werden in diesen drei Bundesländern zum ersten Mal im Klassenzimmer Platz nehmen. Am 11. September gehen dann auch für die 648.000 Schüler in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg – darunter 54.500 Taferlklassler – die Ferien bzw. die Kindergartenzeit zu Ende.

Steigende Schülerzahlen

Steigende Schülerzahlen werden diesmal in den Volksschulen (plus 1,7 Prozent) erwartet, auch in den übrigen Pflichtschularten (Mittelschule, Sonderschule, Polytechnische Schule) rechnet die Statistik Austria mit einem Plus knapp unter bzw. über ein Prozent. In den AHS geht sie von einem Zuwachs um 1,4 und in den Berufsschulen um 0,4 Prozent aus. An den Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) wird unterdessen ein Rückgang um 0,5 Prozent prognostiziert.

Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) betonte in einer Stellungnahme erneut, dass im kommenden Schuljahr jede Unterrichtsstunde gehalten werden könne. Dafür wolle er sich schon jetzt bei allen Pädagoginnen und Pädagogen bedanken. (APA, 3.9.2023)