Eingestürzte Überdachung über Motorrädern
Am Montag hatte Haikui bereits in Taiwan für Verwüstung gesorgt. Nun erreichte er China.
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Fuzhou ‒ Mit kräftigen Sturmböen und Starkregen hat Taifun Haikui mehrere Menschen in Südchina in Lebensgefahr gebracht. Wie das Fernsehen am Dienstag berichtete, stürzte nahe der Millionenstadt Fuzhou ein Feuerwehrauto mit acht Insassen in einen Fluss. Drei von ihnen seien gerettet worden, fünf würden noch vermisst. Die Rettungsarbeiten seien in vollem Gange.

Haikui hatte nach Angaben von Staatsmedien Dienstagfrüh (Ortszeit) das Festland erreicht. Betroffen waren die südchinesischen Provinzen Fujian und Guangdong, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete. An einigen Orten blieben Schulen und Kindergärten am Dienstag vorsorglich geschlossen. Meteorologen in Guangdong rechneten laut Xinhua damit, dass der elfte Taifun in diesem Jahr weiter in Richtung Westen ziehen und immer schwächer werden dürfte.

Bevor er die Volksrepublik traf, war Haikui am Montag über Taiwan gezogen. Dort wurden nach Angaben der nationalen Notfallzentrale mehr als 100 Menschen verletzt, in etwa 260.000 Haushalten fiel der Strom aus. Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. (APA, 5.9.2023)