Benjamin Rass - Head of Marketing bei Doc Media
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Benjamin Rass, Head of Marketing von DocMedia, setzt mit seinem Team auf innovative Strategien, um Privat- und Wahlärzt:innen in ihrem Online-Auftritt authentisch und überzeugend zu präsentieren, mit dem Ziel mehr Patient:innen zu gewinnen. In diesem Artikel erfahren Sie, welchen großen Einfluss Google-Bewertungen auf Ordinationen haben.

"Privat- und Wahlärzte brauchen nicht nur einen professionellen Online-Auftritt, sondern auch gute Internetbewertungen, um neue Patienten anzuziehen.", so Benjamin Rass von DocMedia. Dennoch vernachlässigen viele Praxen nicht nur ihre Webpräsenz, indem sie entweder keinen oder einen veralteten Webauftritt haben, sondern unterschätzen auch das Potenzial und die Wichtigkeit positiver Online-Bewertungen. Basierend auf ihrer langjährigen Erfahrung im Onlinemarketing hat das Team von DocMedia deutlich erkennen können, wie wichtig Patientenrezensionen auf Google sind, um mehr Anfragen von neuen Patienten zu erhalten. Im Folgenden erläutert der Experte von DocMedia, welche Rolle Google-Bewertungen für den Erfolg einer Praxis spielen, wie sie einfach gesammelt werden können und welche weiteren Maßnahmen für ein positives Image wichtig sind.

Wie Google-Bewertungen Patienten beeinflussen

Gerade bei der Akquise von neuen Patienten sind Google-Bewertungen unerlässlich, da diese für potenzielle Patienten maßgeblich zur Meinungsbildung beitragen, bestätigt DocMedia. Eine jüngste Studie von BrightLocal aus dem Jahr 2023 untermauert dies eindrücklich:

- 87% der Studienteilnehmer nutzen Online-Bewertungen als Informationsquelle.

- Im branchenübergreifenden Vergleich stand das Gesundheitswesen an erster Stelle, wenn es um die Bedeutung von Bewertungen ging

- Google gilt als die vertrauenswürdigste Plattform für Bewertungen über alle Branchen hinweg.

Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse wird deutlich, welchen erheblichen Einfluss auch negative Kommentare tatsächlich auf die Wahrnehmung der Patienten haben können, ergänzt DocMedia. Bewertungen unter 4,7 von 5 Sternen können dabei bereits als negativ empfunden werden. Folglich ist es im Interesse jeder Praxis, die eigenen Bewertungen möglichst bei 4,7 Sternen oder höher zu halten, um als qualitativ hochwertige Anlaufstelle wahrgenommen zu werden. Ein gängiges Problem für viele Arztpraxen besteht darin, dass bisher wenig Aufmerksamkeit auf die Pflege ihrer Online-Bewertungen gelegt wurde, was zu einer Häufung negativer Rezensionen führen kann. "Schließlich sind unzufriedene Patienten öfter bereit, aus eigener Initiative eine Bewertung abzugeben, im Gegensatz zu denen, die vollends zufrieden waren.", bestätigt Herr Rass von DocMedia.

Bewertungsstrategien von Doc Media: Chancen und Handlungsempfehlungen

Einige Privat- und Wahlärzte erkennen bereits die Bedeutung von Google-Bewertungen und setzen gezielte Strategien ein, um qualitatives Feedback zu erhalten, wie DocMedia bestätigt. Anstatt allgemeine Aufforderungen im Wartezimmer zu platzieren, sollten Wahlärzte selektiv vorgehen. Sie könnten beispielsweise noch in der Praxis nachfragen, ob alles zur Zufriedenheit des Patienten verlaufen ist. "Die wirkungsvollste Strategie ist die Ansprache der Patienten unmittelbar nach erfolgter Behandlung direkt in der Ordination.", ergänzt Benjamin Rass von DocMedia. Wichtig dabei ist, den Bewertungsprozess für den Patienten so einfach wie möglich zu gestalten. Zum Beispiel könnte in der Praxis ein Tischaufsteller mit einem QR-Code stehen, der Patienten direkt und unkompliziert zur Bewertungsseite von Google leitet.

Gerade langjährige Patienten reagieren oft besonders aufgeschlossen auf solch eine Bitte. Auch jene, denen nach einem langwierigen Leidensweg geholfen werden konnte, sind häufig bereit, positive Bewertungen zu hinterlassen, da die Erleichterung über eine erfolgreiche Behandlung noch präsent ist.

Sollten Sie hingegen feststellen, dass ein Patient nicht vollständig zufrieden ist oder es Klärungsbedarf gibt, ist es wichtig, die Unstimmigkeiten direkt vor Ort zu klären. In solchen Fällen sollten Sie natürlich nicht um eine Google-Bewertung bitten. Es geht in dieser Situation vielmehr darum, mögliche Missverständnisse auszuräumen und einer potenziell negativen Bewertung vorzubeugen. Dabei steht die Zufriedenheit und Gesundheit Ihrer Patienten immer im Vordergrund.

Projektbesprechung bei Doc Media
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Best Practice Beispiele von Doc Media

Qualität vor Quantität: Es ist nicht das Ziel, hunderte von Bewertungen zu sammeln. Für eine Ordination sind 15 bis 20 positive Bewertungen pro Jahr bereits eine beachtliche Zahl, wobei dies natürlich je nach Praxisgröße variiert. Es sollte vielmehr darum gehen, ein authentisches Bild der Praxis zu zeichnen. Benjamin Rass von DocMedia klärt darüber auf, dass ein Mix aus 4 bis 5-Sterne-Bewertungen, für eine Ordination völlig legitim sind und zur Glaubwürdigkeit beitragen. Ausschließlich 5-Sterne-Bewertungen könnten hingegen unglaubwürdig wirken.

Konstruktiv auf Kritik reagieren: Negative Rückmeldungen, besonders wenn wiederkehrende Muster zu erkennen sind, bieten Privat- und Wahlärzten eine Chance zur Verbesserung. Es ist wichtig, sich für kritisches Feedback zu bedanken und zügig darauf zu reagieren. Dieses Vorgehen unterstreicht nicht nur Professionalität, sondern bietet auch die Gelegenheit, kontinuierlich aus dem Feedback zu lernen und die Praxisqualität zu steigern.

Keine Fake-Bewertungen kaufen: Als Arzt sollte man auf gar keinen Fall Bewertungen kaufen oder fälschen. “Bewertungen zu kaufen ist nicht nur ethisch fragwürdig, sondern verstößt auch gegen die Google-Richtlinien.", so Benjamin Rass von DocMedia. Zudem lassen sich gekaufte Bewertungen häufig erkennen, was wiederum dem Ruf der Praxis noch mehr schaden kann.

Sind Sie als Privat- oder Wahlarzt auch daran interessiert, die Online-Bewertungen Ihrer Praxis proaktiv mitzugestalten, um so das Vertrauen potenzieller Patienten zu stärken? Durch den Fokus auf Privat- und Wahlärzte bietet die Agentur DocMedia Best Practice Beispiele im Bewertungsmanagement, um nachhaltig mehr Patienten zu gewinnen.

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