Das Investigativmagazin
Das Investigativmagazin "Mit offenen Daten" ist zu sehen in der Arte-Mediathek
ARTE G.E.I.E.

Was haben Yachten in Europa mit dem Verbot des Imports von Luxusholz aus Myanmar zu tun? Antworten auf diese und ähnliche komplexe Fragen gibt es in der neuen investigativen Arte-Reihe Mit offenen Daten. Pro Jahr werden sechs Folgen produziert, die zwischen 15 und 30 Minuten dauern und in der Arte-Mediathek zu sehen sind. Achtung, liebe Arte-Fans: Nicht zu verwechseln ist die Serie mit der Reihe Mit offenen Karten – einer ebenso empfehlenswerten Sendung, bei der historische, geopolitische oder wirtschaftliche Sachverhalte erklärt werden.

Worum geht es in Mit offenen Daten? Beleuchtet werden Themen, die oft sehr schwierig zu recherchieren sind. Fünf voneinander unabhängige Folgen kamen bereits heraus. Dabei ging es um Jewgeni Prigoschin, die von Russland entführten ukrainischen Kinder, Lachshandel, Teakholz aus Myanmar und den Wasserhandel der Firma Danone in Indonesien.

Teakholz in Myanmar

Die Macherinnen und Macher beschreiben jeweils ihren Rechercheweg. Sie arbeiten mit frei zugänglichen Datenbanken im Internet, Satellitenbildern, Trackingtools, Social-Media-Videos und vielem mehr. Wer sich also dafür interessiert, wie gute Journalistinnen und Journalisten arbeiten, kann hier einiges mitnehmen.

So ist etwa in der Folge über Teakholz zu erfahren, dass vieles darauf hindeutet, dass trotz EU-Wirtschaftssanktionen Teakholz eines Staatsunternehmens des Militärregimes in Myanmar über Umwege nach Europa verkauft und hier für Yachten verwendet wird. Erhellend! (Natascha Ickert, 3.11.2023)